Kinderseite

Juni 8, 2010 Kommentare aus

Sorgt euch nicht

Wenn Jesus zu den Menschen sprach, redete er so: Sammelt keine Schätze hier auf der Erde, wo sie kaputt gehen oder gestohlen werden können. Vielmehr kümmert euch darum, dass ihr Schätze für den Himmel ansammelt. Denn, wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. Es geht also nicht beides: Ihr könnt nicht Gott dienen und gleichzeitig dem Geld nachjagen. Das wäre, als wolltet ihr gleichzeitig zwei Chefs bedienen. Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht darum, was ihr morgen essen werdet oder was ihr anziehen werdet. Ist das Leben nicht viel mehr als nur Essen und Kleidung? Schaut auf die Vögel des Himmels: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte – aber Gott im Himmel ernährt sie doch. Wie sollte Gott es da bei uns Menschen anders halten? Wer von uns ist in der Lage, seine Lebenszeit auch nur um einen einzigen Tag zu verlängern?

Und nun zur Kleidung: Betrachtet die Blumen auf dem Feld, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht und sie haben keinen Nutzen. Ich sage euch aber: Selbst der alte König Salomo in all seinen schimmernden Gewändern war nicht so prächtig gekleidet wie eine von ihnen. Wenn also Gott das Gras des Feldes schon so kleidet, wie viel besser wird es erst euch ergehen bei Gott. Also sorgt euch nicht und sagt: Was werden wir essen, was werden wir anziehen. Danach streben die, die keinen Gott kennen. Euer Vater im Himmel aber weiß doch, dass ihr das alles braucht. Deshalb strebt zuallererst nach Gottes Reich und seiner Gerechtigkeit. Dann findet sich alles andere von allein. Sorgt euch nicht um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für sich selber sorgen. Jeder Tag hat genug an seiner eigenen Plage zu tragen.

Advertisements
Kategorien:Kinderseite

Das Buch Micha

Juni 8, 2010 Kommentare aus

von Elisabeth Eichinger

Heute   beschäftigen wir uns mit dem sechsten Buch aus dem Zwölfprophetenbuch, Micha, benannt nach seinem Autor. Micha bedeutet „Wer ist wie Jahwe“ und er ist ein Zeitgenosse Jesajas, Amos und Hoseas. Er stammt aus  Moreschet, einem Dorf im Bergland Judäas und wirkt im 8. Jhdt. vor Christus. Da er aus dem bäuerlichen Milieu kommt, sind ihm die Stadtleute nicht so geheuer. Natürlich muss er nach Jerusalem, wenn er der High Society reinen Wein einschenken will, doch lieber sind ihm die einfachen Menschen, sie verstehen seine Worte, seine starken Bilder. Seine Themen sind die soziale Ungerechtigkeit und die religiöse Verderbtheit des Gottesvolkes. In 7 Kapiteln mahnt er ohne Unterlass, Gott werde Judäa bestrafen, sowie es auch Samarien ergangen ist. Doch kann ein Mensch, der von Gott erfüllt ist nicht prophetisch reden, ohne auch die Barmherzigkeit Jahwes zu erwähnen. Die Übriggebliebenen werden nach einer Exilszeit zurückkehren   und neu anfangen dürfen. Hier merkt man, dass das Buch überarbeitet wurde, Micha wusste noch nichts von einem babylonischen Exil.

Warum ist Gott und mit ihm sein Prophet Micha so erbost: Die Großgrundbesitzer reißen die Felder der Verschuldeten an sich und bemächtigen sich ihrer Häuser. Dabei schrecken sie auch vor Gewalt nicht zurück. Richter treten das Recht mit Füßen, sodass die Mächtigen den Leuten quasi die Haut abziehen können. Falsche Propheten und sogar die Priester reden den Reichen und Mächtigen nach dem Mund um gut zu verdienen. Und die Politiker vergeuden Unmengen von Geld um ein Heer gegen Assur auszustatten, andere um Tribut zu zahlen, doch alles wird vergebens sein, wenn Gott nicht mitspielt. Besser wäre es gerecht zu leben und Gott zu ehren, dann könnten die Strafen ausbleiben. Als Hoffnungsbild beschreibt Micha      eine  Völkerwallfahrt nach Jerusalem, auf den Berg des Herrn, dem Zion. Dort wird kein König herrschen und auch keine Priester, denn die Völker werden auf Gott hören, auf seine Botschaft der Gerechtigkeit und des Friedens. „Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen.“(4,3)

Es reicht also nicht, Heere und Waffen nur zur Verteidigung zu haben. Erst wenn Waffen zu Arbeitsgeräten umgearbeitet sind, wenn es Waffen einfach nicht mehr gibt, auch nicht als Spielgerät, dann lernt niemand mehr Kriege zu führen. Waffenloser Friede braucht als Voraussetzung Gerechtigkeit – kein Mensch darf auf Kosten von anderen leben. Jesus lebte diese Idee, darum erkennen ihn viele als den Gesalbten, den Messias, den Friedensfürsten, von dem Micha im Kapitel 5 schreibt: „Aber du Bethlehem-Efrata, bist so klein unter den Gauen Judas, aus dir wird mir einer hervorgehen, der über Israel herrschen soll.“(5,1) Matthäus wird diese Stelle zitieren, wenn die Sterndeuter bei König Herodes den Aufenthalt Jesu erkunden wollen.

Die Idee von den Schwertern, die zu Pflugscharen werden sollen haben viele Friedensbewegungen inspiriert oder ihnen den Namen gegeben. Die katholische Kirche hat sich seit der konstantinischen Wende 313, als das Christentum mächtig wurde, bis nach dem 2. Weltkrieg mit diesem Bild schwer getan und lieber vom Gerechten Krieg gesprochen. Doch seit wir um die Gefährlichkeit unserer modernen Waffen wissen, bilden sich immer mehr Friedensbewegungen unter dem Motto Schwerter zu Pflugscharen, um den Völkerfrieden durch weltweite Abrüstung  zu erreichen. In der DDR fanden unter diesem Motto als Gegenbewegung zur schulischen Kriegserziehung Friedensprojekte für Jugendliche, Gebetstreffen und schließlich 1989 regelmäßige Montagsgebete in der Leipziger Nicolaikirche statt. Diese wiederum wurde zur Keimzelle der Montagsdemonstrationen, die zur friedlichen Öffnung der DDR führten. Schwerter wurden dabei nicht gebraucht.

Was Gott von uns will, braucht keine lange Erläuterung meint Micha und keinen aufwendigen Gottesdienst:  „Es ist dir gesagt worden Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als  dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.“ (6,8)  – dem ist auch heute nichts hinzuzufügen.

Evangelien im Juni

Juni 8, 2010 Kommentare aus

Evangelien im Juni

Fronleichnam C

3. Juni 2010

Fronleichnam

Evangelium: Lukas 9,11b-17

Jesus aber nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, segnete sie und brach sie; dann gab er sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten. Und alle aßen und wurden satt. Als man die übrig gebliebenen Brotstücke einsammelte, waren es zwölf Körbe voll.

Zehnter Sonntag im Jahreskreis C

6. Juni 2010

Zehnter Sonntag im Jahreskreis

Evangelium: Lukas 7,11-17

Als der Herr die Frau sah, hatte er Mitleid mit ihr und sagte zu ihr: Weine nicht! Dann ging er zu der Bahre hin und fasste sie an. Die Träger blieben stehen, und er sagte: ich befehle dir, junger Mann: Steh auf! Da richtete sich der Tote auf und begann zu sprechen, und Jesus gab ihn seiner Mutter zurück.

Elfter Sonntag im Jahreskreis C

13. Juni 2010

Elfter Sonntag im Jahreskreis

Evangelium: Lukas 7,36 – 8,3

Jesus sagte: Ein Geldverleiher hatte zwei Schuldner, der eine war ihm fünfhundert Denare schuldig, der andere fünfzig. Als sie ihre Schulden nicht bezahlen konnten, erließ er sie beiden. Wer von ihnen wird ihn nun mehr lieben? Simon antwortete: Ich nehme an, der, dem er mehr erlassen hat. Jesus sagte zu ihm: Du hast recht.

Zwölfter Sonntag im Jahreskreis C

20. Juni 2010

Zwölfter Sonntag im Jahreskreis

Evangelium: Lukas 9,18-24

Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Petrus antwortete: Für den Messias Gottes. Doch er verbot ihnen streng, es jemand weiterzusagen. Und er fügte hinzu: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er wird getötet werden, aber am dritten Tag wird er auferstehen.

13. Sonntag im Jahreskreis C

27. Juni 2010

13. Sonntag im Jahreskreis

Evangelium: Lukas 9,51-62

Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor lass mich von meiner Familie Abschied nehmen. Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.

Kategorien:Evangelien

Termine im Juni 2010

Juni 8, 2010 Kommentare aus

Termine im Juni 2010

Dienstag, 1. Juni – Tag des Lebens

9 h Babyparty,

15 h Seniorenklub – Schnitzel essen

19.30 h Kirchenchorprobe in der Kirche

Dienstag, 2. Juni

19.00 h Vorabendmesse

Donnerstag, 3. Juni

9 h Hochamt – Fronleichnam

Freitag, 4. Juni

15.15 h Hl. Messe i.d. Fortuna-Siedlung

18 h Probe f.d. Firmung

Samstag, 5. Juni

10 h Firmung

16 h Familientreff

Sonntag, 6. Juni

9.30 h  Hl. Messe m. rhythm. Liedern, Dankmesse d. Firmlinge

15 h Ministrantentreffen

Montag, 7. Juni

19 h Frauenrunde

19.30 h Kirchenchorprobe in der Kirche

Mittwoch, 10. Juni

19.30 h Gebetsstunde

Donnerstag, 10. Juni

19 h Vortrag/Bildungswerk – Heute noch Mission?

Dienstag, 15. Juni

9 h Babyparty

15 h Seniorenklub

19 h Elternabend – Jungscharlager

Mittwoch, 16. Juni

8 – 18 h Anbetung in der Kirche

18 h Abendgebet

19 h Gesangsrunde

19 h PGR-Abschluss

Samstag, 19. Juni

18 h Sommerfest d. MV Leopoldau

Sonntag, 20. Juni

15 h Sommerfest d. MV Leopoldau

Donnerstag, 24. Juni

20 h meditativer Gruppentanz

Sonntag, 27. Juni

10.30 h  Kindermesse

Dienstag, 29. Juni

9 h Babyparty

19 h Glaubensgespräch

Kategorien:Allfälliges

Mai 5, 2010 Kommentare aus

Kategorien:Allfälliges

Güte ist etwas Ansteckendes!

Mai 5, 2010 Kommentare aus

Grüß Gott!

Nietsche hat einmal gesagt: „ Die Mutter der Ausschweifung ist nicht die Freude sondern die Freudlosigkeit!“

Jeder Tag und jede Stunde in Freudlosigkeit verbracht, ist verlorene Zeit. Ich brauch vor der Wirklichkeit nicht zu fliehen, ich kann mich ihr stellen. Ich will mich von der Resignation vieler nicht anstecken lassen, sondern im Gegenteil auf das Frohmachende des Glaubens hinweisen. Lass die österliche Freude in uns fortdauern, wozu uns das Pfingstfest auch einlädt. Wir wollen eine innere Missionsbewegung starten.

Am Ende dieses Monats findet die Missionswoche in unserer Erzdiözese – Wien statt. Damit wir zur Mission fähig werden, brauchen wir missionarische Menschen und missionarische Gemeinden. Abkehr von einer klein karierten Frömmigkeit und Hinkehr zu den großen Anliegen des Christentums: Jesus Christus, das Reich Gottes, die Liebe Gottes, die Vergebung der Sünden, das Ewige Leben. Eine innere Selbstreform ist nötig! Jede(r) ChristIn ist gefragt und gefordert! Wir müssen alle miteinander wieder missionarisch werden. Wer ein(e) ChristIn ist, weiß, dass die christliche Botschaft ein Geschenk ist. Eine Botschaft von Gottes Güte und Liebe! Und Güte ist etwas Ansteckendes!

So meint es,

Klaus Coolen osc,

Dechant und Pfarrer.

Wissenswertes

Mai 5, 2010 Kommentare aus

– es wieder zahlreiche Kinder  waren, die zum Ostereiersuchen am Ostersonntag im Pfarrhof  gekommen sind? Viele Eltern waren auch dabei. Sie wurden von den Ministranten bewirtet. Danke an alle, die Mehlspeisen gebracht haben.

– es bereits eine Tradition ist, dass der Kindergarten Brioschiweg ein Ostereiersuchen  im Pfarrhof veranstaltet?

– das Pfarrgemeinderatswochenende  im Bildungshaus St. Gabriel, Mödling bei Wien wieder ein erinnerungsvolles Erlebnis  für die 16 TeilnehmerInnen war? Die Impulse von P. Georg Ziselsberger, SVD zum Thema „Mission“ waren so anregend, dass die anschließenden Gespräche sehr produktiv und tief waren.

– wieder ein Zusammentreffen der Firmlinge mit ihren Paten  Thema Glaubensdialog initiiert wurde?  Die Feier der Firmung ist am 5. Juni 2010 um 10.00 Uhr. Der ehemalige General Superior der Kreuzherren, Msgr. Rein Vaanhold wird das Sakrament der Firmung spenden.

– am 29. und 30. Mai 2010  zum 37x unser großer FLOHMARKT  stattfindet? Diese Veranstaltung hat sich aus kleinsten Anfängen zu einer der großen jährlichen Veranstaltungen in unserer Pfarre entwickelt. Frau MONIKA KÄMPF ist seit einigen Jahren unermüdlich dafür zuständig. Um die hundert—oder auch mehr—Frauen und Männer aus den verschiedenen aktiven Gruppen der Pfarrgemeinde sind an diesen Tagen mit Engagement eingesetzt. Wir laden Sie alle herzlich zu unserem Flohmarkt ein!

– insgesamt  65 Kinder im Mai die Erstkommunion empfangen werden? Im Namen der Pfarrgemeinde möchte ich mich bei den TischbegleiterInnen für die Mitarbeit bei der Erstkommunionvorbereitung ganz herzlich bedanken. Auch an alle Beteiligten, DANKE SCHÖN!

– drei Pfarrgruppen die Jause für die Erstkommunionkinder, Eltern und Gäste vorbereiten werden? Die Frauenrunde, Familienrunde und Jugend werden diese Aufgabe übernehmen.

– es noch genug Plätze für das heurige Jungscharlager gibt?  Anmeldeformular kann auch auf unserer Homepage abgerufen werden. Bitte um rasche Anmeldung!

– die Jugendgruppe der Pfarre ein gemeinschaftsorientiertes Jugendlager am Pfingstwochenende veranstalten wird?

– der Seniorenklub unter der Leitung von Frau Monika Seywald  eine Muttertagsfeier mit den Kindern der Volksschule Zehdengasse  organisiert?

– der Musikverein Leopoldau am 9. Mai zu einem Muttertagsständchen nach der 9.30 Uhr Messe einlädt?

— gesammelt von Hector Pascua