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Archive for the ‘Kinderseite’ Category

Kinderseite

Juni 8, 2010 Kommentare aus

Sorgt euch nicht

Wenn Jesus zu den Menschen sprach, redete er so: Sammelt keine Schätze hier auf der Erde, wo sie kaputt gehen oder gestohlen werden können. Vielmehr kümmert euch darum, dass ihr Schätze für den Himmel ansammelt. Denn, wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. Es geht also nicht beides: Ihr könnt nicht Gott dienen und gleichzeitig dem Geld nachjagen. Das wäre, als wolltet ihr gleichzeitig zwei Chefs bedienen. Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht darum, was ihr morgen essen werdet oder was ihr anziehen werdet. Ist das Leben nicht viel mehr als nur Essen und Kleidung? Schaut auf die Vögel des Himmels: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte – aber Gott im Himmel ernährt sie doch. Wie sollte Gott es da bei uns Menschen anders halten? Wer von uns ist in der Lage, seine Lebenszeit auch nur um einen einzigen Tag zu verlängern?

Und nun zur Kleidung: Betrachtet die Blumen auf dem Feld, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht und sie haben keinen Nutzen. Ich sage euch aber: Selbst der alte König Salomo in all seinen schimmernden Gewändern war nicht so prächtig gekleidet wie eine von ihnen. Wenn also Gott das Gras des Feldes schon so kleidet, wie viel besser wird es erst euch ergehen bei Gott. Also sorgt euch nicht und sagt: Was werden wir essen, was werden wir anziehen. Danach streben die, die keinen Gott kennen. Euer Vater im Himmel aber weiß doch, dass ihr das alles braucht. Deshalb strebt zuallererst nach Gottes Reich und seiner Gerechtigkeit. Dann findet sich alles andere von allein. Sorgt euch nicht um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für sich selber sorgen. Jeder Tag hat genug an seiner eigenen Plage zu tragen.

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Fünf Brote und zwei Fische (vom Teilen)

Mai 5, 2010 Kommentare aus

Wo Jesus auch auftrat, kamen große Menschenmassen zusammen und wollten ihn reden hören. Das wurde ihm und seinen Jüngern eines Tages zu viel. Sie beschlossen, mit einem Boot über den See zu fahren und sich an einem einsamen Ort zu versammeln. Doch aus dem einsamen Treffen mit seinen Jüngern wurde nichts. Denn die Leute hatten bemerkt, welchen Weg Jesus einschlug. Sie folgten ihm über Land und waren noch vor ihm am Bootssteg. Dort empfingen sie Jesus mit Jubel. Jesus schaute sich die Menschenmenge an und sagte gerührt: „Diese Leute sind wie Schafe, die einen Hirten suchen“. Und er ging zu ihnen und sprach stundenlang zu ihnen über Gottes Reich. Erst gegen Abend unterbrach einer der Jünger Jesus und sagte: „Nun ist aber mal genug. Schau her. Die Leute bekommen Hunger. Lass sie gehen, dass sie sich Brot und zu trinken bei den Bauern kaufen können.“

Doch Jesus sagte: „Warum gebt ihr ihnen nicht zu essen?“ Der Jünger schaute verwirrt. „Wir haben doch nur fünf Brote und zwei Fische dabei. Wie sollen davon 5.000 Menschen satt werden?“ Doch Jesus ließ diesen Einwand nicht gelten. Er forderte seine Zuhörer auf, sich in Gruppen zusammenzusetzen. Dann segnete er das Brot und den Fisch, dankte Gott für das Essen und teilte die Vorräte an die Menschengruppen auf. Das Brot ging von Hand zu Hand. Jeder brach sich ein Stückchen ab und aß – und wurde satt. Am Ende konnten die Jünger noch zwölf Körbe voller Brotreste wieder einsammeln.

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