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Überlegungen und Wissensertes

Juni 8, 2010

Das Geheimnis der Dreifaltigkeit – In dem Wort „Geheimnis― steckt das Wort „Heim―; was ein Geheimnis ist, ist mir vertraut, da bin ich zu Hause. Wenn die Dreifaltigkeit ein Geheimnis ist, bedeutet das, dass der Glaube an die Dreifaltigkeit in meine mir vertraute Welt gehört. In meinem „stillen Kämmerlein― gehe ich mit der Dreifaltigkeit um. Ohne die Vernunft auszuschalten, geht es um die Anbetung und Verherrlichung Gottes. Was ich von Gott glaube, findet in meinem Gebet Worte. Da wo ich mich betroffen und getroffen fühle, da wo mein Glaube und mein Zweifel zu Hause sind, begegne ich dem dreifaltigen Gott. Er ist eine Angelegenheit meines Herzens.

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Wie aus einer anderen Zeit kommt der Zug der Fronleichnamsprozession in unsere Straßen: Laternen und Fahnen, Ministranten und wenig Erstkommunionkinder, der Himmel, darunter der Priester mit der goldenen Monstranz. Die Mitte aber ist ein kleines Stück Brot. Mehr nicht. Aber in dem Brot ist Jesus da, der sich verschenkt hat, wie Brot. Aus seiner Zeit und Ewigkeit kommt er in unsere Zeit, geht die Wege, die wir tagtäglich gehen, und lädt uns ein, zu leben wie er.

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Schöpfung – Die vielen Katastrophen in den letzten Monaten hatten einen Aspekt in den Vordergrund gerückt, der in Zeiten notwendigen ökologischen Denkens in den Hintergrund getreten war: Die Grausamkeit und verheerende Gewalt der Naturkräfte. Christen werden mit der Frage konfrontiert, warum die Schöpfung, von der Gott doch in der Schöpfungsgeschichte selbst sagt, dass sie gut ist, so fehlerhaft zu sein scheint. Die Katastrophe in Südostasien hat drastisch vor Augen geführt, wie gefährdet Leben immer ist. Die Frage nach dem „Warum?― stellt sich immer wieder, doch bleibt sie unbeantwortet. Es gehört zur Größe, zur Majestät und zum Geheimnis Gottes, dass Menschen ihn oft nicht verstehen können. Der Wille Gottes bleibt uns oft verschlossen. Seine Verantwortung am Geschehen in der Welt kann mit unserem Menschenverstand nicht entschlüsselt wer-den. Über seine Verantwortung ist er uns keine Rechenschaft schuldig. Wir werden immer scheitern in dem Bemühen, Gott unseren begrenzten Vorstellungen passend machen zu wollen. Doch was bleibt, ist nicht Fatalismus, sondern ein Versprechen: Gottes Liebe zum Leben. In ihr ist alles aufgehoben: Die kunstvolle Schönheit einer Blume, die heute blüht und morgen verdorrt. Und jeder Mensch. Von ihm sagt das Evangelium: „Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht.― (Mt 10,30f.) Niemand geht verloren.

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Vielen Dank! – Im Dank ist mehr darin, als der Dank an den Gebenden. Es ist eine Spur von dem Dank darin, den Menschen an den Schöpfer haben…

Jeder Dank reicht über den Beschenkten, den Schenkenden und die Gaben hinaus. Im Dank ist etwas Transzendierendes, deshalb ist es wohltuend zu danken. Danke an alle, die bei der Erstkommunion – und Firmvorbereitung oder auch bei den Erstkommunion – und Firmfeier mitgemacht haben: FRAUENRUNDE, FAMILIENTREFF, JUGENDLICHE, MUSIKER/INNEN, FOTOGRAFIN, TISCHBEGLEITER/INNEN, MINISTRAN-TEN/INNEN.

Hector Pascua

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