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Archive for Mai 2010

Mai 5, 2010 Kommentare aus

Kategorien:Allfälliges

Güte ist etwas Ansteckendes!

Mai 5, 2010 Kommentare aus

Grüß Gott!

Nietsche hat einmal gesagt: „ Die Mutter der Ausschweifung ist nicht die Freude sondern die Freudlosigkeit!“

Jeder Tag und jede Stunde in Freudlosigkeit verbracht, ist verlorene Zeit. Ich brauch vor der Wirklichkeit nicht zu fliehen, ich kann mich ihr stellen. Ich will mich von der Resignation vieler nicht anstecken lassen, sondern im Gegenteil auf das Frohmachende des Glaubens hinweisen. Lass die österliche Freude in uns fortdauern, wozu uns das Pfingstfest auch einlädt. Wir wollen eine innere Missionsbewegung starten.

Am Ende dieses Monats findet die Missionswoche in unserer Erzdiözese – Wien statt. Damit wir zur Mission fähig werden, brauchen wir missionarische Menschen und missionarische Gemeinden. Abkehr von einer klein karierten Frömmigkeit und Hinkehr zu den großen Anliegen des Christentums: Jesus Christus, das Reich Gottes, die Liebe Gottes, die Vergebung der Sünden, das Ewige Leben. Eine innere Selbstreform ist nötig! Jede(r) ChristIn ist gefragt und gefordert! Wir müssen alle miteinander wieder missionarisch werden. Wer ein(e) ChristIn ist, weiß, dass die christliche Botschaft ein Geschenk ist. Eine Botschaft von Gottes Güte und Liebe! Und Güte ist etwas Ansteckendes!

So meint es,

Klaus Coolen osc,

Dechant und Pfarrer.

Wissenswertes

Mai 5, 2010 Kommentare aus

– es wieder zahlreiche Kinder  waren, die zum Ostereiersuchen am Ostersonntag im Pfarrhof  gekommen sind? Viele Eltern waren auch dabei. Sie wurden von den Ministranten bewirtet. Danke an alle, die Mehlspeisen gebracht haben.

– es bereits eine Tradition ist, dass der Kindergarten Brioschiweg ein Ostereiersuchen  im Pfarrhof veranstaltet?

– das Pfarrgemeinderatswochenende  im Bildungshaus St. Gabriel, Mödling bei Wien wieder ein erinnerungsvolles Erlebnis  für die 16 TeilnehmerInnen war? Die Impulse von P. Georg Ziselsberger, SVD zum Thema „Mission“ waren so anregend, dass die anschließenden Gespräche sehr produktiv und tief waren.

– wieder ein Zusammentreffen der Firmlinge mit ihren Paten  Thema Glaubensdialog initiiert wurde?  Die Feier der Firmung ist am 5. Juni 2010 um 10.00 Uhr. Der ehemalige General Superior der Kreuzherren, Msgr. Rein Vaanhold wird das Sakrament der Firmung spenden.

– am 29. und 30. Mai 2010  zum 37x unser großer FLOHMARKT  stattfindet? Diese Veranstaltung hat sich aus kleinsten Anfängen zu einer der großen jährlichen Veranstaltungen in unserer Pfarre entwickelt. Frau MONIKA KÄMPF ist seit einigen Jahren unermüdlich dafür zuständig. Um die hundert—oder auch mehr—Frauen und Männer aus den verschiedenen aktiven Gruppen der Pfarrgemeinde sind an diesen Tagen mit Engagement eingesetzt. Wir laden Sie alle herzlich zu unserem Flohmarkt ein!

– insgesamt  65 Kinder im Mai die Erstkommunion empfangen werden? Im Namen der Pfarrgemeinde möchte ich mich bei den TischbegleiterInnen für die Mitarbeit bei der Erstkommunionvorbereitung ganz herzlich bedanken. Auch an alle Beteiligten, DANKE SCHÖN!

– drei Pfarrgruppen die Jause für die Erstkommunionkinder, Eltern und Gäste vorbereiten werden? Die Frauenrunde, Familienrunde und Jugend werden diese Aufgabe übernehmen.

– es noch genug Plätze für das heurige Jungscharlager gibt?  Anmeldeformular kann auch auf unserer Homepage abgerufen werden. Bitte um rasche Anmeldung!

– die Jugendgruppe der Pfarre ein gemeinschaftsorientiertes Jugendlager am Pfingstwochenende veranstalten wird?

– der Seniorenklub unter der Leitung von Frau Monika Seywald  eine Muttertagsfeier mit den Kindern der Volksschule Zehdengasse  organisiert?

– der Musikverein Leopoldau am 9. Mai zu einem Muttertagsständchen nach der 9.30 Uhr Messe einlädt?

— gesammelt von Hector Pascua

Mai – Marienmonat

Mai 5, 2010 Kommentare aus

Der Mai ist Marienmonat. Der Brauch der Maiandachten zu Ehren der Gottesmutter ging im 19. Jahrhundert von Italien aus und hat auch Österreich  erobert.

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Den Muttertag hingegen  hat 1907 Miss Anna Jarvis aus Philadelphia, USA erfunden. So fragwürdig er vielen ist, – es gibt einen religiösen Vorläufer. Schon zur Zeit König Heinrichs  III. (1216-1239) wurde in England am Sonntag der „Mothering Sunday“ begangen, der Mutterkirche galt, aber auch die leiblichen Mütter in den Dank einschloss.

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Navigationssystem des Glaubens—Freiheit erfahren: Gottes Gebote schränken nicht die Sicht ein. Sie geben Orientierung, wie man bei ihm ankommen kann. Komfortabel, kompakt und lebenskompatibel in Bibel und Gebetbuch. Auf Wunsch auch sprachgesteuert bei jedem Mitglied unserer Pfarrgemeinde. Immer auf der cleversten Route unterwegs: Die den Geboten folgen, kommen nicht alle zum selben Ziel. Aber alle auf dem gleichen Weg: Jesus Christus.

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Himmelfahrt ist Weltverantwortung  – Wer Christus im Himmel weiß, kann die Erde genauer sehen, vor allem ihre Flecken. Wer sich keine Sorgen mehr um den Himmel machen muss, kann sich um die Erde sorgen.

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Was wäre wenn…. Stellen wir uns nur für einen Augenblick vor, was es hieße, wenn wir Pfingsten ernst nehmen würden. Dann wehe ein anderer Wind, welcher herzerfrischend ein  Lächeln des Verstehens auf die Gesichter der Menschen zaubern würde.

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Umdenken und  Neu anfangen—Bei den vielen Naturkatastrophen  auf den Philippinen (Überschwemmungen, Erdrutsch,  Erdbeben) sagen heute viele Leute: „Gott hat uns diese Naturkatastrophen geschickt. Wir haben es nicht besser verdient.“  Wer so denkt, resigniert und versucht erst gar nicht, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Hätten die Leute etwa nach dem zweiten Weltkrieg vor mehr als 60 Jahren den Kopf in den Sand gesteckt, dann wäre  dieses Land immer noch kaputt. Und auch auf den Philippinen packen die Menschen ihr Leben nach diesen Unglück wieder neu an. Sie bauen ihre Häuser und ihre Arbeitsstätten mit Hilfe unserer Spenden wieder neu auf. Und wie hat Gott bei so einer Katastrophe seine Finger im Spiel? Die Natur verändert sich, die Zeiten ändern sich. Das gehört zu Gottes Schöpfung. Und die Schöpfungsgeschichte gibt uns den Auftrag, unsere gute Erde aus dem Chaos herauszuziehen und zu gestalten. Dazu gehört es auch, Schwierigkeiten und scheinbar ausweglose Situationen gemeinsam zu meistern.

— Hector Pascua

aufbruch@pfarreleopoldau.at

Menschen aus der Pfarre – MONIKA KÄMPF

Mai 5, 2010 Kommentare aus

Name: Monika Kämpf

Beruf: Bilanzbuchhalterin (seit 2003 in Pension)

Geburtstag: 15.01.1947

Familie: verheiratet mit Peter, Töchter: Andrea, Susanne; Enkel: Kevin, Raphael, Selina

Tätigkeiten in der Pfarre: Organisation des Flohmarktes, diverse Tätigkeiten bei Festen, etc.

Ich trete ein für:  Gerechtigkeit

Ich sammle:  Kleinigkeiten für  den Setzkasten

Freunde sind: Sehr wichtig

Christ sein bedeutet: Für Menschen mit Schwierigkeiten dazusein.

Das macht mich traurig: Falschheit, Gleichgültigkeit gegenüber Mitmenschen

Lieblingszitat/Leitsatz: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

Titel deiner Biographie: Mit offenen Augen durchs Leben gehen

Ich unterstütze: Meine Töchter, wann immer Sie mich brauchen

Leopoldau ist für mich: Heimat

Am Sonntag: Natürlich Messbesuch, wenn möglich Frühschoppen mit Freunden,

Liebstes Urlaubziel –  Griechenland bzw. Städtereisen

Als Pflanze wäre ich:  Rose

Hobbies:  Lesen, Reisen, Theaterbesuche

Lieblingsvers aus der Bibel:  Warum siehst du den Splitter im Auge des anderen, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge des anderen herauszuziehen.“ (Mt. 7,3)

Die Pfarre braucht:  Nachkommende engagierte Mitarbeiter

Mich motiviert:  Das ich ein Rädchen im Pfarrbetrieb sein kann.

Jeder Mensch ist mehr als seine Daten

Mai 5, 2010 Kommentare aus

Das bedeutet jedoch nicht, dass Datenschutz unwichtig wäre. Vielleicht führt das Wort selbst ein wenig in die Irre: Der Begriff ist irgendwie negativ besetzt und banalisiert das Anliegen. Denn geschützt werden sollen ja nicht die Daten, sondern die Menschen, die dahinter stehen. Auch wenn jeder Mensch mehr ist als seine Daten, so sagen sie natürlich etwas über jemanden aus und Menschen werden mit ihnen klassifiziert, beurteilt: Wie gesund ist jemand, hat er Kredite, wohin fährt er in Urlaub, was kauft er ein usw. Wenn man sich dies vor Augen hält, wird deutlich, wie gefährlich es sein kann, wenn zum Beispiel Krankendaten in Umlauf geraten oder Arbeitgeber Kontodaten ihrer Angestellten erfahren. Ausnahmen, sicherlich, die jedoch eine Frage aufwerfen: Wenn Daten nicht absolut sicher geschützt werden können, ist es dann nicht von Fall zu Fall sicherer, Daten erst gar nicht sammeln zu lassen. Der aktuelle Streit über die Weitergabe von Bankdaten an die USA zeigt ein weiteres Dilemma, die Abwägung zwischen Freiheit und Sicherheit. Auf der einen Seite die Freiheit des Einzelnen, über seine Daten selbst zu bestimmen, auf der anderen Seite die Sicherheit vieler, die vielleicht erhöht werden kann, wenn durch gesammelte und analysierte Daten Verbrechen vorgebeugt werden können. Jedoch darf der Schutz der Freiheit nicht so weit gehen, dass sie durch den Schutz abgeschafft wird.

Kategorien:Gedanken

Fünf Brote und zwei Fische (vom Teilen)

Mai 5, 2010 Kommentare aus

Wo Jesus auch auftrat, kamen große Menschenmassen zusammen und wollten ihn reden hören. Das wurde ihm und seinen Jüngern eines Tages zu viel. Sie beschlossen, mit einem Boot über den See zu fahren und sich an einem einsamen Ort zu versammeln. Doch aus dem einsamen Treffen mit seinen Jüngern wurde nichts. Denn die Leute hatten bemerkt, welchen Weg Jesus einschlug. Sie folgten ihm über Land und waren noch vor ihm am Bootssteg. Dort empfingen sie Jesus mit Jubel. Jesus schaute sich die Menschenmenge an und sagte gerührt: „Diese Leute sind wie Schafe, die einen Hirten suchen“. Und er ging zu ihnen und sprach stundenlang zu ihnen über Gottes Reich. Erst gegen Abend unterbrach einer der Jünger Jesus und sagte: „Nun ist aber mal genug. Schau her. Die Leute bekommen Hunger. Lass sie gehen, dass sie sich Brot und zu trinken bei den Bauern kaufen können.“

Doch Jesus sagte: „Warum gebt ihr ihnen nicht zu essen?“ Der Jünger schaute verwirrt. „Wir haben doch nur fünf Brote und zwei Fische dabei. Wie sollen davon 5.000 Menschen satt werden?“ Doch Jesus ließ diesen Einwand nicht gelten. Er forderte seine Zuhörer auf, sich in Gruppen zusammenzusetzen. Dann segnete er das Brot und den Fisch, dankte Gott für das Essen und teilte die Vorräte an die Menschengruppen auf. Das Brot ging von Hand zu Hand. Jeder brach sich ein Stückchen ab und aß – und wurde satt. Am Ende konnten die Jünger noch zwölf Körbe voller Brotreste wieder einsammeln.

Kategorien:Kinderseite