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Archive for März 2009

Einfach zum Nachdenken

März 29, 2009 Kommentare aus

klausGrüß Gott,

Was ein richtiges Fest ist, das wissen wir alle aber ein richtiges Osterfest, das ist viel schwieriger!?

Wie wird es richtig Ostern?

Jeder und jede hat seine Bedingung, seine Forderung und jeder hat eine andere. Und jeder meint es ganz ernst mit seinem WENN … DANN wird es OSTERN!

Wir machen uns selbst und gegenseitig immer das Leben schwer mit diesem „Wenn- Dann“: In der Familie, am Arbeitsplatz und wohl auch in unserer Gemeinschaft.

Wenn du nicht so bist… dann gibt es nichts.

Wenn ich das nicht bekomme, dann mache ich nicht mehr mit.

Wenn sich das nicht ändert, dann…

Wie oft kommt das im Alltag vor! Vielleicht nicht immer mit den Worten wenn – dann, aber immer haben wir unsere Forderungen, unsere Bedingungen. Es ist gar nicht auszudenken, wie viel Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung daraus entstehen. Denn die Jünger feierten schon Ostern, freuten sich richtig darüber, dass Jesus lebendig und bei ihnen ist. Nur Thomas hatte sein WENN -DANN: „WENN ich ihn nicht anfassen kann, DANN glaube ich nicht. “Mit dem wenn- dann ist es zu Ostern vorbei! DER LEBENDIGE JESUS IST DA! Und wenn Jesus da ist, dann vergeht auch das wenn – dann- sagen. Und das haben wir alle bitter nötig. Ostern brauchen wir nicht nur einmal im Jahr, das brauchen wir eigentlich alle Tage.

Glücklich sind die Leute die nicht sehen und doch glauben. Ich wünsche euch „Frohe Ostern und ein gesegnetes Osterfest.“

So meint es,

Klaus Coolen osc, Dechant und Pfarrer

 

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Überlegungen und Wissenswertes

März 29, 2009 Kommentare aus

hectorStellen wir uns einmal etwas Undenkbares vor. Wir schalten den Fernseher ein, und der Papst erscheint auf dem Bildschirm. Er schaut nicht ernst, er lacht! Er lacht lauthals und sagt: Ha, ha, ha, der Tod ist im Grab eingeschlossen, aus dem Christus auferstand! Und er schüttelt sich vor Lachen und Schadenfreude.

Es gibt einen Ort in Italien (Piemont), wo die Gläubigen am Ostermorgen auf den Friedhof gehen, um den Tod auszulachen. Im späten Mittelalter und in de Barockzeit praktizierte sogar die Kirche das Ostergelächter. Anstelle der Predigt erzählten Pfarrer deftige Witze über Ehekräche, Kirchenschläfer. Die Gläubigen hielten sich die Bäuche vor Lachen.

Lachen in der Kirche? Lachen am höchsten christlichen Feiertag? Humor bei einer derart ernsten Angelegenheit, die den Tod thematisiert? „Tod, wo ist dein Sieg” „Tod, wo ist dein Stachel?” fragt Paulus (1 Kor 15,55 nach Hos 13,14). Und Ostern feiert den Sieg des ewigen Lebens über den Tod. Das Osterlachen bleibt natürlich ein „Trotzdem-Lachen”, ein Lachen im Angesicht des absehbaren eigenen Todes. Aber: Dieser Tod ist nicht das Ende, sondern der Beginn eines neuen Lebens. Und deshalb hatten und haben die Christen zu Ostern Grund zu Lachen. 

 Für unsere Erstkommunionkinder und Eltern – Der große Tag der Erstkommunion rückt näher. Im Mai werden drei Termine für diese Feier angesetzt. Eines möchte ich den Kindern und Eltern sagen – dieser Tag ist mehr wert als weiße Kleidchen und Anzug, mehr als schöner Kerzenschein, mehr als ein Drei-Gang Menü in einem renommierten Restaurant, mehr als schöne Fotos für das Familienalbum. Er ist der Beginn einer neuen Gemeinschaft mit Gott und der Pfarrgemeinde. 

 „Geiz….. ist geil“ – schrie mit gellender Stimme die Radio- und Fernsehwerbung eines Medienkonzerns. Er hoffte auf sparwütige Kundinnen und Kunden. Wer aber doch nicht blöd ist – so der Slogan eines anderen Unternehmens – , rettet sich nicht mit knapper Not ins Elektrogeräteparadies. „Man kann doch auf die Dauer nicht leben von Kühlschränken…“ stellte schon Anfang des 20. Jahrhunderts der französische Schriftsteller Antoine Saint-Exupery fest. „Man kann es einfach nicht“ – wie billig Kühlschränke, Handys, CDs, Playstations auch immer zu haben sind. „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben,“ ruft es vom Altar. Geiz ist keiner der Namen Gottes. ***** Das Team des Pfarrblattes wünscht allen Pfarrgemeindemitgliedern ein gesegnetes Osterfest!

— hector pascua

Wussten Sie, dass…

März 29, 2009 Kommentare aus

…einige Jugendliche aus der Pfarre an dem Österreichischen Friedenslauf am Samstag, dem 25. April 2009 teilnehmen werden. Anliegen dieses Friedenslaufes ist es – eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit für die Kinder dieser Welt zu verbreiten.

… 11 Priester vom Dekanat 21. beim letzten Einkehrtag im Pfarrhof dabei waren? Engagierte Frauen (von der Frauenrunde) haben ein genussvolles Mittagsessen für die Herren vorbereitet.

… einige Leopoldauer beim ökumenischen Gottesdienst in der Pfarre Cyrill und Method mitgefeiert haben? P. Klaus und zwei Mitglieder des ökumenischen Ausschusses des PGRs waren bei der Planung dabei.

… Herr Albert Hamp im Rahmen seiner Tätigkeit in der Pfarre die Stephanus-Medaille erhalten hat? P. Klaus hat die Medialle innerhalb der Gemeindemesse am 1. März überreicht.

… wieder sechs Probetermine für die Erstkommunionfeier in der Kirche angesetzt sind? Drei EK-Feiern werden im Mai gefeiert. Thomas Wieser, wird diese Feier bei allen EK-Feiern musikalisch begleiten.

der PFLIM-Sonntag am 14. Juni 2009 stattfinden wird? Alle GruppenleiterInnen, AusschussleiterInnen und AktionsleiterInnen treffen sich am 15. April um 19.30 im Pfarrhof, um für den PFLIM-Sonntag Informationen weiterzugeben und Vorschläge auszutauschen.

… am 25. April ein Glaubensdialog mit den Firmlingen und Firmpaten im Pfarrhof veranstaltet wird?

der Männergesangverein Stammersdorf am Sonntag, den 26. April 2009 um 9.30 Uhr

in der Pfarrkirche Leopoldau 1210 Wien, Leopoldauer Platz, singen wird?

… im Anschluss an die Heilige Messe am Ostersonntag ein Ostereiersuchen im Pfarrhof veranstaltet wird? Eltern und Kinder sind herzlich eingeladen. Kaffee und Kuchen werden auch für alle BesucherInnen angeboten.

… ab 6. April wieder für den Flohmarkt gesammelt wird? Frau Monika Kämpf und das Flohmarkt-Team werden von 9 – 12 Uhr + 18.30 – 20 Uhr (statt Ostermontag am Dienstag, 14. April 2009) gut erhaltene Kleidung, Bücher, Gebrauchsgegenstände, Altes – Neues – Rustikales, etc. gerne entgegennehmen. (Eingang großes Tor – Leopoldauer Platz 12)

– Gesammelt von Hector Pascua

Termine in der Karwoche

März 29, 2009 Kommentare aus

Palmsonntag, 5. April

9.30 h Palmweihe (Kubinplatz)

Eucharistiefeier (Kirche)

14.30 h Kreuzwegandacht

Gründonnerstag, 9. April

19 h Eucharistiefeier

Anbetung bis 21 Uhr

(Lebensmittelsammlung)

Karfreitag, 10. April

15 h Kreuzwegandacht

19 h Karfreitagsliturgie

Anbetung bis 21 Uhr

(bringen Sie bitte 1 Blume mit, Blumenkreuz)

Karsamstag, 11. April

9 – 12 h Anbetung

9 – 12 h Beichtgelegenheit

19 h Osternachtfeier

Auferstehungsprozession (Oberort)

Ostersonntag, 12. April

7.30 + 9.30 h Eucharistiefeier

(Speisensegnung)

nach der 9.30 h Hl. Messe –

Ostereiersuchen im Pfarrgarten

Ostermontag, 13. April

9.30 h Eucharistiefeier

Ostereiersuchen

Im Pfarrhof am Ostersonntag, 12. April 2009 –  nach der 9.30 h Messe im Pfarrgarten, Wien 21., Leopoldauer Platz 12

Porträt: Anita Völker

März 29, 2009 Kommentare aus

anitaName—Anita Völker, geb. Plattner

Beruf – Sekretärin bei Jugend am Werk, Bereichsleitung Berufsausbildung

Geburtstag—20.08.1963

Familie— verheiratet, keine Kinder; Eltern leben in Kärnten; vier Geschwister und ihre Familien

Tätigkeiten in der Pfarre— Messvorbereitungen, LektorInnendienst

Ich trete ein für … Gerechtigkeit, Toleranz, Solidarität, Menschlichkeit und Frieden

Ich sammle … gute Gedanken und „himmlische“ Augenblicke …

Freunde sind … immer nur einige wenige Menschen in meinem Leben. Denn jede Freundschaft mit Menschen lässt mich etwas davon erahnen, wie Gott mir Freund sein will, mir Freund ist.

Christ sein bedeutet … Christ-Sein ist eine Haltung, eine Lebenseinstellung, eine Aufgabe, ein „Liebend-Sein“ meinem Nächsten gegenüber. Denn „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18,20)

Ich lege Wert auf … Ehrlichkeit

Mein größter Wunsch— „Ich möchte gern so sein, wie Gott mich haben will, weil er mich so behandelt, als wäre ich schon so.“ (nach Hannelore Frank)

Lieblingszitat/Leitsatz „Liebe dein Leben, denn es ist der Weg, den Gott mit dir gegangen ist!“ (nach Leo Tolstoi)

Leopoldau ist für mich … ein Ort, an dem ich immer wieder ein Nach-Hause-Kommen erleben darf. Für diesen besonderen Platz gilt es einmal mehr ein herzliches DANKESCHÖN zu sagen.

Hobbies: Schreiben, Lesen, in der Natur sein, Konzerte besuchen, Singen (am liebsten Kärtnerlieder!), FreundInnen treffen, creatives Gestalten – einfach ZEIT haben für mich und andere …

Ich gebe gerne Geld aus für … caritative Zwecke, weil es immer noch viel zu vielen Menschen viel zu schlecht geht

Liebstes Urlaubsziel: überall dort, wo Körper, Geist und Seele „eins“ sein können – diesen Ort „suche“ und „finde“ ich am liebsten in mir selbst …

Als Pflanze wäre ich … ein Gänseblümchen.

Lieblingsvers aus der Bibel— … Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.“ (Joh 15, 9.11-12):

Lieblingsfilm— „Wie im Himmel“ (von Kay Pollak), weil er ahnen macht, dass alles schon da ist und wir nur lernen müssen, es mit „Seiner Hilfe“ zu finden …

Ein guter Tag beginnt mit den Worten: „in Gottes Namen“ und dem Vertrauen darauf, dass ich mein Leben nicht allein zu leben habe, sondern dass GOTT es mit mir lebt (nach Alfred Delp)

Die Pfarre braucht … engagierte MitarbeiterInnen, die am Reich Gottes „mit“bauen wollen, denn Gott braucht jede/n Einzelne/n von uns mit Kopf, Herz und Händen.

Nicht verzichten möchte ich auf meinen Glauben und meine Hoffnung, dass ER mich in SEINER guten Hand hält und mich zu einem „Leben in Fülle“ einlädt – jeden Tag aufs Neue. Und diese Zusage gilt für jede/n von uns.

Was ich noch sagen will— „Der Mensch liebt. Gott aber ‚IST‘ die Liebe. Daher sind wir aufgefordert, in SEINER Liebe zu bleiben, wenn in unserer Endlichkeit sind wir unendlich geliebt.“ (nach Piet Van Breemen: „Was zählt, ist Liebe“)

Schaufenster

März 29, 2009 Kommentare aus

Erstkommunionfeiern in der Pfarre Leopoldau

Samstag, 2. Mai 2009, um 10 Uhr für die GTVSZ 2b + VS Brio + VS Prandaugasse

Samstag, 9. Mai 2009, um 10 Uhr für die GTVSZ 2c + VS. Brio

Samstag, 16. Mai 2009, um 10 Uhr für die GTVSZ 2a + 2d

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Kolomani Messe

Messe gegen Fremdenfeindlichkeit

Komponist u. Chorleiter:

Michael Schnack

Die Kolomani – Messe wurde im Jahre 2008 von Michael Schnack für den Stammersdorfer Männergesangverein komponiert. Sie greift die Legenden um den Hl. Koloman auf, der als Fremder verdächtig erschien und dafür misshandelt und erhängt wurde. In dieser „Messe gegen Fremdenfeindlichkeit“ werden Schriftstellen und Zitate zu diesem Thema verarbeitet. Sowohl in der Sprache, als auch in der Melodieführung bewegt sich diese Messe durch mehrere Jahrhunderte und symbolisiert, dass Fremdenfeindlichkeit so alt ist wie die Menschheit selbst.

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Glaubensdialog mit den Firmkandidaten u.

Firmpaten/innen

Samstag, den 25. April 2009, von 15 – 17.30 Uhr,

Pfarre Leopoldau, 1210 Wien, Leopoldauer Platz 12

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Österreichischer Friedenslauf am Samstag, den 25. April 2009 von 9 – 12 Uhr Rund ums Rathaus

Pro Runde € 1,- als Spende f. ein Projekt

Unter www.friedenslauf.at findest du alle aktuellen Informationen rund um den österreichischen Friedenslauf und die „Internationale Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit für die Kinder dieser Welt (2001-2010)“.
Ehrenschutz:
Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

KINDERBIBEL

März 29, 2009 Kommentare aus

Johannes tauft Jesus

Als Jesus erwachsen geworden war, lernte er Johannes den Täufer kennen, der durch die Wüste wanderte und predigte: „Kehrt um. Fangt ein besseres Leben an, denn bald wird der Retter Gottes kommen.“ Johannes hatte viele Bewunderer, die sich von ihm im Jordan taufen ließen. Auch Jesus wollte sich im Jordanfluss taufen lassen. Als er aber vor Johannes stand, schaute der Täufer ihm in die Augen und fragte: „Wieso willst du von mir getauft werden? Ich sollte mich von dir taufen lassen.“ Aber Jesus antwortete ihm: „Lass es geschehen. Gott will es so.“ Da taufte Johannes Jesus. In demselben Moment öffnete sich der Himmel und Gottes Geist flog herab in Gestalt einer Taube. Aus dem Himmel war eine Stimme zu hören. Sie sagte: „Dies ist mein geliebter Sohn. Auf ihn sollt ihr hören.“

Da staunten die Menschen und viele Jünger des Johannes folgten von nun an Jesus auf seinem Weg.