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Archive for November 2008

Einfach zum Nachdenken

November 3, 2008 Kommentare aus

In der Bibel finden wir verschiedene Stellen, in denen wir auf die Liebe hingewiesen werden: Die Liebe zu Gott und die Liebe zu den Menschen. Und hier geht es nicht um die Liebe die blind macht, vielmehr geht es um die Liebe, die uns die Augen aufmacht und uns lebensfähig macht. Die Liebe zu Gott  wie auch die Liebe zu unseren Mitmenschen lassen sich nicht voneinander trennen. Es ist ein hoher Anspruch, der nicht immer leicht ist. Wie schaut die Liebe im Alltag aus?

Liebe im Alltag.

 Gibt es das?

Wie geht das?

          Ein freundliches Wort

          Sich über Kleinigkeiten freuen

          Unterstützung und Hilfe anbieten

          Einen Krankenbesuch machen 

          Sich Zeit nehmen für den, der sie braucht

          Zuhören und Geduld haben

          Das zubereitete Essen loben

          Ein kleines Geschenk nicht nur am Geburtstag

          Ruhepausen für Gott einbauen

          Im Nächsten deinen Bruder, deine Schwester sehen

          Verzeihen können

          Manches überschlafen

          Sich auf das Morgen freuen.

So sieht der Anfang der gelebten Liebe aus!

Lass uns das Gute nicht aus den Augen verlieren und Frieden halten mit allen, die uns auf unseren Wegen begegnen.

Klaus Coolen osc,

Dechant/ Pfarrer

 Herzlich Willkommen in LEOPOLDAU!

Wir wünschen unserem Kaplan Julian Hotico

ein fruchtbares Apostolat  in der Pfarre Leopoldau!  

Überlegungen und Wissenswertes

November 3, 2008 Kommentare aus

Es ist kalt geworden, der Winter steht vor der Tür. Die fallenden Blätter von den Bäumen erinnern uns an den Tod. Mitten in dieser kalten und düsteren Zeit denkt die Kirche an die, mit denen es einst warm war, geborgen und schön. Ich denke natürlich an meine verstorbenen Eltern, sowie auch viele von Ihnen, denen bereits ein Familienteil weggegangen ist.  Eric Clapton, ein Rockstar, hat ein Lied geschrieben: „Will you know my name, when we see us in heaven?“ Wirst du meinen Namen wissen, wenn wir uns im Himmel wiedersehen?“

Wirst du mich kennen, Gott?“ heißt das. Wirst du mich ansprechen , mich beim Namen nennen und willkommen heißen?“

Eric Clapton hat dieses Lied geschrieben, als sein 3-jähriger Sohn beim Spielen von einem Balkon in den Tod gestürzt ist. Ich finde es bemerkenswert, dass es in diesem Lied nie darum geht, ob es überhaupt eine Auferstehung gibt. Dass wir uns und unsere lieben Verstorbenen im Himmel wiedersehen, steht für Eric Clapton außer Frage. Der Tod ist kein Ende, es ist eine Tür und nur diese Tür führt weiter. „Behind this door is peace,“ singt er. „Hinter dieser Tür ist Frieden.“ Alle Menschen, um die wir trauern, sind nicht tot, sie sind uns nur vorausgegangen durch die Tür in Gottes ewigen Frieden. Wir werden einmal nachfolgen. Gott hat gesagt: „Fürchte dich nicht. Ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein.“

 

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Auch im November  ist das Martinsfest. St. Martin, Bischof von Tours (316-397) – lockt jedes Jahr Tausende von Kindern mit Laternen und frohen Liedern auf die Strasse. Martin ist nach 2000 Jahren so populär wie zu Lebzeiten. Die Legenden rund um seine Person füllen dicke Bücher. Als Soldat schenkte er dem Bettler den halben Mantel, versteckte sich als Kriegdienstverweigerer, weil er nicht Bischof werden wollte. Die Gänse verrieten ihn, es half ihm nichts, die Leute von Tours machten ihn zu ihrem Bischof!

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Bemerkenswert – Kennen Sie dieses Lied, das wir ab und zu in der Kirche zur Gabenbereitung singen – Wenn das Brot, das wir teilen als Rose blüht… –  dieses Lied entstand  in der ehemaligen DDR. Es schildert eine Episode aus dem Leben der heiligen Elisabeth von Thüringen. Als sie einmal Brot für die Armen in einer Schürze aus der Burg trug und ihr Mann ihr Vorhaltungen machte, öffnete sie die Schürze. Es lagen lauter Rosen drin.

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Seid bei der Sache – Jeder Mensch hat seine Aufgabe, eine Verantwortung, die er trägt. Nur der Einzelne weiß, welche. Doch für alle gilt: Seid bei der Sache. Bleibt  konzentriert. Damit alle, wenn es darauf ankommt, ihrer Aufgabe gerecht werden.

 

— hector pascua

Wussten Sie, dass…

November 3, 2008 Kommentare aus

..am 7. Oktober 2008 die Profis der Berufsrettung Wien zum Seniorenklub in den Pfarrhof kamen? Die Profis haben Fragen und Erklärungen rund um einen Einsatzablauf von Notruf bis zur Hospitalisierung den Anwesenden beantwortet und weitergegeben. Danach war eine Besichtigung der modernen Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeuge der Wiener Rettung möglich.

.. zahlreiche Eltern aus den drei Schulen in der Umgebung (VS Brioschiweg, GTVS Zehdengasse und einige von der VS Prandaugasse) zum ersten Informationsabend der heurigen Erstkommunionvorbereitung kamen?  Das zahlreiche Erscheinen zeigt, dass es noch viele Eltern gibt, die an der religiösen Erziehung der Kinder  großes Interesse haben.

… aus den heurigen Firmlingen eine neue Jugendgruppe entstanden ist? Seit September treffen sich die 13 Jugendlichen jeden Donnerstag im Pfarrhof. Maria Nagl und Carina Diamant sind die Begleiterinnen dieser  neuen Jugendgruppe.

… die GTVS Zehdengasse unseren Pfarrhof als lebendigen Adventkalender gestalten wird? Die Fenster werden mit eigens dafür angefertigten Fensterläden versehen, hinter denen sich weihnachtliche Motive verbergen, die die Kinder in der Schule selbst gebastelt haben. Vom ersten Dezember bis zum Weihnachtstag wird jeden Tag ein Fenster geöffnet.

… wieder am 29. und 30. November der Weihnachtsmarkt in Leopoldau stattfinden wird? Angeboten werden: Bastelarbeiten, weihnachtliche Köstlichkeiten, Buchausstellung, Altwarenstand, Dritte Welt Laden, reichhaltiges Buffet. Der Reinerlös ist für karitative Zwecke. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

… Herr Albert Hamp bereits seit 65 Jahren die Heilige Messe mit Orgelmusik begleitet? Er erledigt immer wieder Reparaturarbeiten an der Orgel und hilft bei diversen liturgischen Festen – (Krippe aufbauen, Heiliges Grab herrichten, Christbaum aufstellen… usw.)

— gesammelt von Hector Pascua

Porträt – Alexandra Trunner

November 3, 2008 Kommentare aus

Name: Alexandra Trunner

Beruf: Lehrerin (Dipl. Päd.)

Geburtstag: 16. Juni 1977

Tätigkeiten in der Pfarre: PGR, Öffentlichkeitsarbeit, Firmvorbereitung, Mitarbeit bei nahezu allen Festen

Fan von: Romy Schneider

Eine Kindheitserinnerung: Knopfdose meiner Großmutter

Lieblingsvers aus der Bibel: Psalm 23

Ein guter Tag beginnt mit: einem Lächeln

Die Pfarre braucht: jeden von uns

Lieblingskomponist: Bach

Ich trete ein für: Gleichberechtigung

Lieblingsautor: Antoine de Saint-Exupery

Ich sammle: kleine Klaviere und Giraffen

Lieblingskunstwerk auf Erden: Bilder von Claude Monet

Freunde sind: wie Spiegel und Engel.

Christ sein bedeutet: Mensch sein

Mich beeindruckt: besondere Ausdrucksfähigkeit in Worten und Musik

Wunschtraum: CD Veröffentlichung

Lieblingszitat/Leitsatz: war der Tag nicht dein Freund, so war er dein Lehrer

Leopoldau ist für mich: Heimat, mein Zuhause

Schaufenster – Aktivitäten

November 3, 2008 Kommentare aus

Hl. Leopold – ein Heiliger unseres Landes

Leopold, Sohn des Markgrafen Leopold II. aus dem Geschlecht der Babenberger, wurde in Melk von Bischof Altmann von Passau erzogen. Er übernahm nach dem Tod seines Vaters 1095 die Markgrafschaft Österreich bis zu seinem eigenen Tod. Er tat viel für Österreich. Leopold II. war ein sehr friedfertiger Mann. So verzichtete er auf die deutsche Kaiserkrone, um den Frieden zu sichern. Er wollte Österreich vor den Unruhen und Kriegen der europäischen Länder bewahren. Seine Frau Agnes, war eine Schwester Heinrichs V. Mit ihr hatte er 18 Kinder, von denen zwei Bischöfe wurden. Leopold starb am 15. November 1136 bei einem Jagdunfall und wurde in Klosterneuburg beigesetzt. Er gilt als Landespatron von Wien, Niederösterreich und Oberösterreich.

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Männerwallfahrt nach Klosterneuburg

Am Sonntag, den    9.  November 2008

Eingeladen sind alle Männer der Erzdiözese Wien

Thema: „Bewusst leben Christsein im Alltag!“

Treffpunkt 13.30 Uhr vis a vis dem Bahnhof Klosterneuburg-Weidling

Leitung und Predigt: Generalvikar Msgr. Mag. Franz Schuster

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Musikverein Leopoldau

Konzert am 16.    November 2008

„Zauberhaftes“ – von Mozart bis zur modernen Filmmusik

Beginn um 16 Uhr

Haus der Begegnung Floridsdorf, 1210 Wien,

Musikalische Leitung: Herbert Klinger

Eintritt frei

Freiwillige Spenden zur Unterstützung der Jungmusiker u. Nachwuchsförderung

 

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Im Rahmen einer Hl. Messe lädt der Kirchenchor Leopoldau am

Sonntag,

2. November 2008, 18h

zum

Requiem in C moll

v. Josef Gruber

                            

in die Pfarrkirche Leopoldau

1210 Wien, Leopoldauer Platz

 

Solisten: Birgit Prohaska, Sopran

     Birgit Mather, Alt, und Christoph Lang, Bass, Mag. Michael Mattes, Orgel

Leitung: Mag. Peter Lang

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Familienkonzert

am Sonntag

23. November 2008

um 15 Uhr

 

Pfarre Leopoldau, Barocksaal

Leopoldauer Platz 12

1210 Wien

Veranstaltet vom Ausschuss „Ehe und Familie“

In der Pause gibt’s Jause

 

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9. November 2008

Behindertenhilfe für Indien

9.30 Uhr – Messe mit rhythmischen Liedern (gestaltet von der Jugendband der Pfarre Leopoldau

Nach der Messe: Pfarrkaffee im Pfarrhof mit indischen Köstlichkeiten

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9. November 2008 – Interkulturelles Familientreffen

Kulturzentrum der syr.-orth. Kirche St. Ephrem

Leopoldauer Platz 92-93

Einlass: ab 13.00 Uhr

Beginn: 13:30 Uhr

Unkostenbeitrag: 10 Euro (Kinder- Eintritt frei)

Inkl. Orientalische Spezialität vom Haus

Gedanken zum TOD

November 3, 2008 Kommentare aus

Trauer, Schmerz, Ohnmacht, das sind die Gefühle, die uns bedrücken, wenn ein lieber Mensch von uns gegangen ist. Es tut halt weh, wenn dieser Mensch nicht mehr da ist. Trauer ist auch der Gradmesser der Liebe, die ich diesem Menschen geschenkt habe – je stärker die Beziehung, desto stärker die Trauer. Hier hat Freude keinen Platz. Ist das aber wirklich so?
Ich habe manchmal den Eindruck, dass beim Heimgang eines lieben Menschen etwas Wesentliches übersehen wird. Wir sehen zu sehr das, was uns vor Augen ist und übersehen allzu oft, dass es noch eine andere Wirklichkeit gibt: die des Himmels.
Auch wenn wir Schmerzen im Herzen tragen, wenn wir an einen lieben Verstorbenen denken, so können wir auch gewiss sein, dass Gott diesem Menschen als barmherziger Vater entgegen tritt, wie im Gleichnis. Warum denken wir nicht daran, dass dieser Mensch jetzt bei Gott ist, wenn Gott im Leben dieses Menschen der Angelpunkt gewesen ist. Gott lädt ihn ein, mit ihm Gastmahl zu halten. Es kann nichts mehr Schöneres geben, als mit dem Gastgeber Gott zu Tisch sitzen zu können. Diese Freude sollten wir doch diesem lieben Verstorbenen gönnen.
Und auch für uns fällt etwas davon ab. Gott will, dass wir füreinander da sind. Im Konzilsdokument  ‚Lumen gentium‘ heißt es, dass die Verstorbenen für die Lebenden als Fürsprecher eintreten. Bei den Heiligen haben wir das ja auch erfahren. Wie oft haben wir sie um Hilfe gebeten und sie haben geholfen. Warum sollte das für unsere Verstorbenen nicht gelten?
So sollte Allerheiligen und Allerseelen nicht Tage der Trauer sein, auch wenn wir Schmerz beim Gedenken an die verstorbenen Angehörigen verspüren, sondern auch Freude. Vielleicht wird uns dann auch mehr bewußt, dass Himmel und Erde durch das Kreuz Christi zusammengeführt worden sind.

— Willi Stetina

Erntedank 2008 in Leopoldau

November 3, 2008 Kommentare aus

Wahl hin – Wahl her, wir haben am 28. September, wie gewohnt am letzten Sonntag im September gefeiert.

Unsere Wettersorgen in der Vorbereitungswoche, aber auch die Sorge, ob dann unsere Gäste trotz Wahlsonntag unser großes Leopoldauer Fest besuchen werden, waren Gott sei Dank unbegründet.

Herrliches Herbstwetter  und damit ein großartiger Umzug der geschmückten Wagen, aber auch ein bis auf den letzten Platz gefüllter Pfarrgarten waren ein Lohn für alle, die dieses Fest vorbereitet und gestaltet haben.

Es muss an diese Stelle all den Damen und Herren, die durch Ihre Arbeit das Fest ermöglicht haben, herzlich gedankt werden.

Leider fällt ein Wermutstropfen auf diese „Mitarbeit.“ Die Anzahl der „Vorbereiter“, noch mehr  die der „Aufräumer“ am Montag nach dem Fest, wird immer kleiner. Zugleich ist der Altersschnitt auf etwa 70 Jahre angestiegen.

Also ein Appell an alle Leopoldauer für das nächste  (57.) Erntedankfest: Helft  bei der Vorbereitung und den Aufräumungsarbeiten mit, damit dieses Traditionsfest weiterleben kann.

Kontakt: Josef Wolfram – 2595555

         Josef Eichinger – 2582568

 

Zum Abschluss aber auch Dank an alle unsere Gäste für ihren Besuch und ihre Konsumation. Aus Ihrem Beitrag können weiterhin die nötigen Erhaltungen der Kirche und des Pfarrhofes durchgeführt werden.

Glück auf und Erfolg für das nächste 57. Erntedankfest

n  Josef Wolfram