Willkommen

Oktober 17, 2008 Kommentare aus

Wir verstehen uns als der gemeinschaftliche Mittelpunkt der Katholiken in Leopoldau. Durch aktive Teilnahme an Gottesdiensten und am Pfarrleben entsteht Gemeinde. Wir laden Sie ein, an unserer Gemeinschaft teilzunehmen, besonders jene, die erst in letzter Zeit nach Leopoldau gezogen sind.  Es grüßen Sie herzlich der Pfarrer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarre Leopoldau

Advertisements

Das aktuelle Deckblatt des Pfarrblattes im Juni 2010

Juni 8, 2010 Kommentare aus

Einfach zum Nachdenken

Juni 8, 2010 Kommentare aus

Grüß Gott,

Papst Benedikt hat uns damals in Mariazell den Auftrag gegeben die Apostelgeschichte weiter zu schreiben, mit eurem Leben weiter zu schreiben. Wie könnte dieser Auftrag an mich, an uns persönlich, an unsere Pfarrgemeinde lauten?

Bei vielen fehlt einfach die Motivation!

Wir haben jetzt die „Missionswoche― in der Erzdiözese Wien hinter uns.

Erst wenn für uns selbst diese Frage geklärt ist, dann erst können auch wir andere motivieren.

Fühlen wir uns angesprochen?

Ich lade Sie ein: Fangen wir gemeinsam an – Reden wir miteinander- Geben wir Zeugnis von der Frohen Botschaft. Das Christentum verbreitete sich durch das persönliche Zeugnis!

Wir befinden uns jetzt erneut in einer Phase, die den Anfängen der Kirche ähnlich ist. Darum ist es auch angebracht die Apostelgeschichte neu zu schreiben!

Das ganze muss natürlich getragen werden durch das Gebet. Eine echte Erneuerung der katholischen Kirche muss allen Christen ein Herzensanliegen sein. Allein schaffen wir das nicht! Darum hat der Papst eine große Monstranz den Bischöfen in Mariazell geschenkt. Kardinal Schönborn hat drei kleinere Kopien anfertigen lassen und so eine Monstranz ist bei der 1. Diözesanversammlung in Oktober 2009 an das Vikariat übergeben worden und soll in einen 14.Tage Rhythmus durch die Dekanate wandern. Jeden Tag irgendwo anders. Von 16. Juni bis 30. Juni ist sie im Dekanat Floridsdorf. Gleich am Anfang 16. Juni ist sie in Leopoldau. Ich lade Sie ein unseren Anbetungstag am 16. Juni zu besuchen. 8.15 Uhr – Hl. Messe

12 Uhr gemeinsames Mittagsgebet

18 Uhr gemeinsames Abendgebet

Zwischendurch Stille Anbetung für eine echte Erneuerung der kath. Kirche!

Dechant Klaus Coolen osc,

Pfarrer

Überlegungen und Wissensertes

Juni 8, 2010 Kommentare aus

Das Geheimnis der Dreifaltigkeit – In dem Wort „Geheimnis― steckt das Wort „Heim―; was ein Geheimnis ist, ist mir vertraut, da bin ich zu Hause. Wenn die Dreifaltigkeit ein Geheimnis ist, bedeutet das, dass der Glaube an die Dreifaltigkeit in meine mir vertraute Welt gehört. In meinem „stillen Kämmerlein― gehe ich mit der Dreifaltigkeit um. Ohne die Vernunft auszuschalten, geht es um die Anbetung und Verherrlichung Gottes. Was ich von Gott glaube, findet in meinem Gebet Worte. Da wo ich mich betroffen und getroffen fühle, da wo mein Glaube und mein Zweifel zu Hause sind, begegne ich dem dreifaltigen Gott. Er ist eine Angelegenheit meines Herzens.

*****

Wie aus einer anderen Zeit kommt der Zug der Fronleichnamsprozession in unsere Straßen: Laternen und Fahnen, Ministranten und wenig Erstkommunionkinder, der Himmel, darunter der Priester mit der goldenen Monstranz. Die Mitte aber ist ein kleines Stück Brot. Mehr nicht. Aber in dem Brot ist Jesus da, der sich verschenkt hat, wie Brot. Aus seiner Zeit und Ewigkeit kommt er in unsere Zeit, geht die Wege, die wir tagtäglich gehen, und lädt uns ein, zu leben wie er.

*****

Schöpfung – Die vielen Katastrophen in den letzten Monaten hatten einen Aspekt in den Vordergrund gerückt, der in Zeiten notwendigen ökologischen Denkens in den Hintergrund getreten war: Die Grausamkeit und verheerende Gewalt der Naturkräfte. Christen werden mit der Frage konfrontiert, warum die Schöpfung, von der Gott doch in der Schöpfungsgeschichte selbst sagt, dass sie gut ist, so fehlerhaft zu sein scheint. Die Katastrophe in Südostasien hat drastisch vor Augen geführt, wie gefährdet Leben immer ist. Die Frage nach dem „Warum?― stellt sich immer wieder, doch bleibt sie unbeantwortet. Es gehört zur Größe, zur Majestät und zum Geheimnis Gottes, dass Menschen ihn oft nicht verstehen können. Der Wille Gottes bleibt uns oft verschlossen. Seine Verantwortung am Geschehen in der Welt kann mit unserem Menschenverstand nicht entschlüsselt wer-den. Über seine Verantwortung ist er uns keine Rechenschaft schuldig. Wir werden immer scheitern in dem Bemühen, Gott unseren begrenzten Vorstellungen passend machen zu wollen. Doch was bleibt, ist nicht Fatalismus, sondern ein Versprechen: Gottes Liebe zum Leben. In ihr ist alles aufgehoben: Die kunstvolle Schönheit einer Blume, die heute blüht und morgen verdorrt. Und jeder Mensch. Von ihm sagt das Evangelium: „Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht.― (Mt 10,30f.) Niemand geht verloren.

*****

Vielen Dank! – Im Dank ist mehr darin, als der Dank an den Gebenden. Es ist eine Spur von dem Dank darin, den Menschen an den Schöpfer haben…

Jeder Dank reicht über den Beschenkten, den Schenkenden und die Gaben hinaus. Im Dank ist etwas Transzendierendes, deshalb ist es wohltuend zu danken. Danke an alle, die bei der Erstkommunion – und Firmvorbereitung oder auch bei den Erstkommunion – und Firmfeier mitgemacht haben: FRAUENRUNDE, FAMILIENTREFF, JUGENDLICHE, MUSIKER/INNEN, FOTOGRAFIN, TISCHBEGLEITER/INNEN, MINISTRAN-TEN/INNEN.

Hector Pascua

Wussten Sie, dass….

Juni 8, 2010 Kommentare aus

… aufgrund der positiven Resonanz nach dem letztjährigen Zusammentreffen der Firmlinge mit ihren Paten wieder ein Gesprächsnachmittag der Firmverantwortlichen der Pfarre initiiert haben? Das Treffen bot den FirmkandidatenInnen mit ihren Paten die Möglichkeit, sich mit der Bedeutung des Firmsakramentes auseinander zu setzen.

…im Juni wieder ein Arbeitsjahr zu Ende geht?

…am Samstag, den 05. Juni wieder eine größere Schar junger Menschen das Sakrament der Firmung empfangen wird?

… die Pfarre wieder drei schöne Erst-kommunionfeiern absolviert hat?

… zahlreiche Mitarbeiter/Innen sieben Wochen lang für den großen Leopoldauer Flohmarkt gesammelt haben? Herzlichen Dank an die engagierten MitarbeiterInnen für diesen groß-artigen Einsatz.

…Christine Zupnik und Caroline Eichinger bei je-der Erstkommunionfeier mit ihrer stimmungsvollen Musikbegleitung unsere Erstkommunionfeier wirklich bereichert haben? Danke schön!

… die Vorbereitung des heurigen Jungscharlagers wieder voll im Gang ist? Die Jungscharkinder fahren diesmal nach Schwarzach, St. Veit. ES GIBT NOCH RESTPLÄTZE – SCHNELL ANMELDEN!

…viele junge Mütter mit Kleinkindern regelmäßig zur Babyparty kommen? Christine Zupnik leitet die Gruppe.

… der Ausschuss Erwachsenenbildung sehr aktiv ist? Der nächste Vortrag findet am 10. Juni statt mit dem Thema „Heute noch Mission?“ Vortragender ist P. Franz Helm, SVD. Er hat schon mehrere Male unser Pfarrgemeinderatswochenende in Kircherg am Wechsel begleitet.

– gesammelt von Hector Pascua

Menschen aus der Pfarre – Christine Zupnik

Juni 8, 2010 Kommentare aus

Name:

Christine Zupnik

Beruf:

Sonderschullehrerin

Geburtstag:

17.12.1980

Familie:

verheiratet, 2 Kinder (Lara 4 Jahre, Jakob 1 1/2 Jahre)

Tätigkeiten in der Pfarre:

leite die Babyparty, singe im Kirchenchor

Ich trete ein für:

einen Raum in der Pfarre, wo sich Kinder, Jugendliche und Familien wohl fühlen

Ich sammle:

jeden Tag die Spielsachen meiner Kinder im ganzen Haus ein

Freunde sind:

Menschen, vor denen man laut denken kann

Christ sein bedeutet:

mich mit Freude und Geduld für die Sache Jesu einsetzen

Das macht mich traurig:

Ungerechtigkeit, Gewalt, Streit

Lieblingszitat/Leitsatz:

„Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag.― (Charly Chaplin)

Titel deiner Biographie:

Mit den Augen eines Kindes …

Ich unterstütze:

alle Menschen, die mich brauchen

Leopoldau ist für mich:

meine Heimat

Am Sonntag:

genieße ich die Zeit mit meiner ganzen Familie

Liebstes Urlaubsziel:

es gibt so viele schöne Orte zu

erkunden

Als Pflanze wäre ich:

eine Sonnenblume

Hobbies:

Ausflüge mit meiner Familie, singen

Lieblingsvers aus der Bibel:

„Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut.― (Gen 1, 31)

Die Pfarre braucht:

begeisterten Nachwuchs

Mich motiviert:

im Kleinen etwas Großes schaffen

Thema – Fussball WM

Juni 8, 2010 Kommentare aus

Jabulani

„Jabulani“ – so heißt der offizielle Spielball der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Das Wort bedeutet in der Sprache der Zulu „Feiern“. Was soll gefeiert werden? Das scheint auf der Hand zu liegen: der Sport, speziell der Fußball. Doch das Motto der Spiele weist in eine andere Richtung: „Ke Nako. Celebrate Africa’s Humanity.“ – „Es ist Zeit, Afrikas Menschlichkeit zu feiern“. Die Tatsache, dass 2010 die erste Fußball-Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden stattfindet, wird dem Turnier seinen Stempel aufdrücken und ist ein Hoffnungszeichen; Grund genug, das Klischee von Afrika als Kontinent von Krieg, Hunger und AIDS zu überdenken. Das Motto soll Afrikas größte Ressource, nämlich die Wärme, Freundlichkeit, Bescheidenheit und Menschlichkeit seiner Einwohner, herausstellen. Und darin liegt zugleich die Gefahr, Erwartungen zu haben, die den Sport überfordern. Auch wenn Milliarden Menschen zuschauen und es zugleich um Milliardensummen geht, bei aller Gigantomanie, bleibt Fußball ein Spiel. Ein Spiel, das Freude macht, das Emotionen entfacht, das Menschen näher bringen kann. Vielleicht ein neues „Sommermärchen“ – und das wäre schon viel, aber eben auch nicht mehr. Wenn Fußball ein Spiel bleiben darf, kann er uns Freude machen, haben wir einen Grund zum Feiern. Jabulani! Michael Tillmann

Kategorien:Gedanken

Thema

Juni 8, 2010 Kommentare aus

Das Herz …

… ist das Zeichen der Liebe. Oft konnte man ein Herz, in eine Baumrinde geschnitzt, entdecken mit den Anfangsbuchstaben der Verliebten. Es drückte aus: Wir gehören zusammen;mag kommen, was will.
Der heilige Paulus nimmt Brautleute als Beispiel der Liebe Gottes zu uns. Ihre Liebe ist feurig, leidenschaftlich und stark. Kein Verlobter rechnet die Investition an Kraft, Energie oder Finanzen, die er ausgibt für seine Beziehung. Es ist für ihn selbstverständlich, alles für das geliebte Du zu vollbringen.
Genauso macht es Gott. Aber er will ebenso geliebt werden. Das Kreuz zeigt auch das Ausmaß seiner zu uns. Aber er wartet nicht, bis wir, wie Jesus, am Kreuz den Mißhandlungen erliegen und sterben, wie wir es mit Jesus, seinem Sohn getan haben. Er wartet und schaut aus dem Fenster, wie der barmherzige Vater, und eilt uns entgegen, wenn er uns schon aus der Ferne sieht, um uns neu zu gestalten (= neu zu kleiden).
Wenn wir das Herz-Jesu-Fest begehen, dann erinnern wir uns an unser Angewiesen sein, wie der verlorene Sohn. Kehren wir um zu ihm und bitten wir um Versöhnung, damit er auch uns neu gestalten kann. Er wartet schon auf uns.
(Stetina Wilhelm, Diakon)

Kategorien:Gedanken